Segel des Lebens

Die Segel gespannt,

treibe ich dahin,

auf den Meeren des Lebens.

Halte kein Ruder, kein Steuer in der Hand.

Lasse mich führen,

von meinem  Verstand.

Das Wasser ist ruhig,

kann warten,

bis sich neu mischen die Karten.

Das Segel ist weiß,

so unschuldig und rein.

Die frische Brise sich drinnen verfängt.

Es ist ein straffes Lein!

Zwei Segel sind gesetzt,

der Ostwind kommt auf.

Ein Rauschen 

und Riechen nach Welt.

Ich lasse mich fahren,

vom himmlischen Hauch.

Kann SEIN, 

wie DU auch.

Will Eins hasten,

geht schnell.

kann das Andere rasten.

Sitzen wir alle in einem Boot,

auf den Meeren des Lebens.

Keine Unlust uns droht.

  1. Die Segel Ilka Bachmann 1:05

2 Gedanken zu „Segel des Lebens

  1. Was fällt mir, mit Hamburger Blut in den Adern, sofort ins Auge, das wunderschöne Foto vom Hamburger Hafen.
    Mit jedem Foto von Hamburg ist auch die Erinnerung an meinen Vater da.
    Den Anfang meines Gedichtes zu Ehren des Vaters stelle ich ein.

    Ich war ein Kind, da nahm mein Held
    mich an die Hand und zeigte mir
    seine Heimatstadt, das Tor zur Welt,
    sein Hamburg, ich träumte von dir.

    by Silvia Behm

    1. Liebe Silvia, danke, dass dich das Foto so an Hamburg erinnert. Hamburg ist eine tolle Stadt, aber Dresden liegt ja auch an der Elbe. Somit auch eine Verbindung. Danke für den Anfang deines Gedichtes. Vielleicht stellst du es komplett mal vor. Würde mich interessieren. Liebe Grüße, Ilka

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