Das gefrorene Meer in mir

Das gefrorene Meer in mir,

alles aus vergangenen Tagen.

Oft ein kleiner Bach,

manchmal ein riesiger Ozean.

Dem Wasser konnte ich es sagen.

Ich verlor mein Lachen;

ach!

Konnte nur Wachen,

über die Eises Schicht.

Tränen der Lüge,

wie Eiskristalle,

flossen hinein, in mein ICH. 

Das Meer entspringt der Quelle,

ist wie eine Welle.

Bricht auf,

die gefrorene Schicht.

Das Herz fängt an zu pulsieren.

Trägt mich weiter,

zum Licht.

  1. Das gefrorene Meer Ilka Bachmann 0:46

4 Gedanken zu „Das gefrorene Meer in mir

  1. Erinnerungen an wiederholte Urlaube an der Nordsee im Febr./März werden wach.
    Ja „Das Herz fängt an zu pulsieren.“

    Bewunderung auch für Deine Fotos, interessante und sehr schöne Aufnahmen!

    1. Hallo Günter, lass dein Herz immer und immer wieder pulsieren, auch wenn manchmal eine Eisschicht darüber liegt. Aufbrechen können wir sie nur selbst, sicher auch durch Wärme von außen. Innen wie außen! Danke!

    2. Es ist die Stille unter der Eisschicht. Die uns wieder zu uns führt. Dann kann Neues entstehen und mit der Brandung nach aussen getragen werden.
      Danke für den Moment der Stille.

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