Manchmal

Manchmal, bin ich klein wie ein Kind,

hopse, springe, lache,

drehe mich im Kreis,

alles rinnt, ganz leis.

Ohne Angst, fühle mich nie allein.

Manchmal, bin ich voller Drang,

nach des Lebens Lust,

ohne Verdruss.

Fühle mich frei, von jeglichen Zwängen,

ohne zu bedrängen.

Gebe mich hin,

alles ergibt einen Sinn.

Manchmal, strahle ich,

ziehe Menschen in meinen Bann.

Lebe die Liebe, die du mir gabst,

aus der Quelle heraus, nie ist es aus.

Nie erlischt die Flamme des ewigen Glücks,

schaue nicht zurück.

Manchmal, ist tiefer Frieden in mir,

alles passt, alles geht, alles kommt.

Kein Gedanke;

ich verliere den Verstand,

alles verläuft im Sand.

Manchmal, möchte ich nach Hause kommen.

Möchte sterben,

möchte ablegen, was an mir haftet.

Mich niederlegen, wie ein Blatt im Herbst,

auf des Waldes Boden.

Manchmal, kommt es anders, als man denkt.

Es ist was es ist, sagt die Liebe.

  1. Manchmal Ilka Bachmann 1:46

4 Gedanken zu „Manchmal

  1. Liebe Ilka,
    dieses Gedicht von Dir berührt mich sehr!
    Manchmal empfinde ich Deine Kreationen wie Lebensanleitungen, um alles als schwer Empfundene auf einfache Weise wieder leichter werden zu lassen. Spielerisch, indem ich endlich nach und nach „meinen Verstand verliere“- so, wie Du es so wunderbar in Worte gekleidet hast.
    Danke, daß es Dich in meinem Leben gibt!
    Angie

    1. Danke, liebe Angela, für deinen Kommentar.
      Das Leben ist leicht, wenn man liebt. Die Liebe ist die Quelle.
      Dort möchte jeder hin, bewusst, oder unbewusst. Die Menschen geben ihrem
      Verstand zu große Bedeutung. Nach Hause kommen, möchte jeder.
      Wie schön, dass wir uns kennen.

  2. Ja, liebe Ilka, so ist des Lebens Rhythmus. Widerstand sinnlos. Macht krank. Also mitschwingen. Auf und ab. In Harmonie und Zuversicht.
    Ich danke Dir für diese Lebensimpulse. Geh`weiter zuversichtlich Deinen Weg. Dein Hörbuchprojekt wird gut – es entsteht aus Deinem Herzen!
    Alles Liebe und Gute!
    I.

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